Das große Buch der Hühnerhaltung im eigenen Garten*

Selbstversorger-Tipps

... Ratgeber für Selbstversorger und alle, die es werden wollen

... Selbstversorgung von A (wie Anfangen) bis Z (wie Zucchini)

Igelhaus und Igelkuppel

... und mehr Selbstversorger-Tipps für die richtige Grundausstattung



Igel sind gern gesehene Gäste im Garten, da sie Schädlinge wie Engerlinge, Mäuse, Raupen, Schlangen, Schnecken, Tausendfüßler, Würmer etc. vertilgen und selbst keinen Schaden im Garten anrichten.


Die stacheligen, kleinen Säugetiere sind Einzelgänger. Sie halten Winterschlaf, für den sie sich in den nahrungsreichen Monaten ein Fettpolster anlegen.


In einem naturnahen Garten bzw. Naturgarten fühlen sich Igel wohl. Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere finden unter Dornengestrüpp, unter Hecken und Sträuchern, in Reisig- und Laubhaufen oder auch in Höhlen von Baumwurzeln Unterschlupf.


Selbstversorger, die in ihrem Garten also das Laub unter den Sträuchern und Hecken liegen lassen oder an geschützten Stellen Laub und Holzschnitt lagern, haben damit schon den ersten Schritt für die Ansiedlung der Nützlinge getan.


Da sich Igel auch gern im hohen Gras aufhalten, sollte ein Teil des Gartens nicht gemäht werden. Auch ist es hilfreich, unter Hecken und Sträuchern das Gras stehenzulassen bzw. nur sehr selten zu mähen.


Igelhaus und Igelkuppel als zusätzlicher Unterschlupf

Zum Bau ihrer Nester z.B. zur Jungtieraufzucht oder für den Winterschlaf benutzen Igel gerne einen Hohlraum, z.B. unter einem Holzstapel, Schuppen etc. Diese sollten möglichst erhalten bleiben. Alternativ oder zusätzlich dazu kann ein Igelhaus oder eine Igelkuppel im Garten aufgestellt werden. Geschickte Handwerker können diese zusätzlichen Unterkünfte für Igel selber bauen. Doch auch im Handel werden die verschiedensten Igelhäuser angeboten. Eine besondere Form ist die Igelkuppel.


Das Igelhaus wird am besten mit Heu, Stroh und Laub gefüllt, das regelmäßig erneuert wird.


Damit sich die angesiedelten Igel gefahrenfrei auf Nahrungssuche begeben können, sollten Selbstversorger statt Maschendrahtzaun lieber einen Lattenzaun oder eine Hecke zur Abgrenzung des Grundstücks anlegen.


Diese natürliche Begrenzung liefert den Igel gleichzeitig auch Nahrung. Am besten geeignet ist eine Wildhecke. In den einheimischen Sträuchern finden neben den Igeln auch andere Kleinsäuger sowie Insekten ausreichend Nahrung und werden sich hier gerne ansiedeln. In einem sehr heißen Sommer können für die Igel flache Schalen mit Wasser aufgestellt werden. In einem igelfreundlichen Garten sollte kein künstlicher Dünger, sondern nur organischer Dünger eingesetzt werden.



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